Autorin: Uta Gember

Welpe oder Adoption eines Tierschutzhundes???

Dies ist bei der Bulldogge ein vergleichbar leichtes Thema. Derzeit ist die Französische Bulldogge Modehund Nr.1! Die Nachfrage ist groß und somit lässt sich mit dieser Rasse sehr viel Geld verdienen. Es gibt Menschen denen das Geldverdienen über die Gesundheit eines Tieres geht.

Ergo kauft man mit einem Welpen aus unkontrollierter Zucht leider häufig (Ausnahmen bestätigen die Regel) einen bereits kranken Hund oder einen Hund der Merkmale der Qualzucht aufweist. Einen verantwortungsvollen Züchter zu finden bei dem die Gesundheit seiner Welpen oberste Priorität hat ist ähnlich schwer wie die Nadel im Heuhaufen zu suchen!

Mit dem Kauf eines Welpen unterstützt man genau diese Problematik beim Bully! Vor allem bei den sogenannten „Hobbyzuchten“. Auch bei der Adoption eines Tierschutzhundes geht man das Risiko ein einen kranken Hund sich ins Haus zu holen. Besonders wahrscheinlich wird dies bei der Adoption aus dem Ausland, insbesondere bei „ausrangierten Zuchthunden“ aus Osteuropa!

Somit sollte vor der Adoption der Gesundheitszustand des Hundes genau erfragt werden. Wer trotzdem einen kranken Bully adoptiert sollte einen gut gefüllten Geldbeutel parat halten. Es stehen aber auch Bullys  zur Adoption die zwar als gesund gelten aber dennoch im Tierheim landen oder sonst wie angeboten werden (eBay etc.). Opfer von Trennung, Allergien, Interessensverlust……oder auch wegen Verhaltensauffälligkeiten des Hundes durch mangelnde oder fehlerhafte Erziehung.

Da diese Hunde aber alle ein gutes Zuhause notwendig brauchen propagiert unser Verein das Motto:

„Adopt, Don’t Shop!“


Bedenken sollte man bei einem Tierschutzhund dass dieser stets eine Vorgeschichte hat. Je mehr Infos man über den zu adoptierenden Hund bekommt, je besser einschätzbar was man da bekommt an Hund. Und man sollte sich Zeit nehmen den Hund kennenzulernen und ihn evtl. erst mal auf Probe zuhause aufnehmen.

Das Prozedere sollte mit dem jeweiligen Tierheim gut abgesprochen werden. Und ein Hund aus dem Tierschutz benötigt oft eine lange Eingewöhnungsphase.

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